Die Musik
von
Dennis Dennehy
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Einflüsse
Musikalische
Bilder Glimpse Into
Motion Der Flotte Dreier
Einflüsse
Die Musik von Dennis Dennehy ist sehr vielfältig und
ausdifferenziert, man kann sie nur schwerlich in die ein oder andere Schublade
stecken. Zahllose Einflüsse wirken auf Text und Musik seiner Kunst ein,
reichend von "konventioneller" klassischer Musik und klassischer
indischer Musik über Folk-Sänger wie Peter, Paul and Mary bis zu folkigen
Melancholikern wie Leonard Cohen. Aber auch der Pop hat es ihm angetan und
findet Eingang in seine Musik, angefangen mit den Beatles oder Searchers, den
Konzept-Elementen der Moody Blues in den Siebzigern sowie aktuellen Top-Ten-Act
wie The Corrs. Inhaltlich standen vor allem philosophische Dichter und
dichterische Philosophen wie Walt Whitman, R.W. Emerson und Paramahansa
Yogananda. Alles in allem also interessante Mischung aus Tiefgang und Höhenflug.
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Musikalische Bilder
"Wenn man als Künstler seine eigene Musik zum Besten
gibt, ist das immer ein kleiner seelischer Striptease", behauptet der
Wahl-Bayer. Umso wichtiger ist es, bei Live-Performances stets die Kontrolle über
das eigene Werk behalten zu können. Damit sind Dinge gemeint wie die Freiheit,
entweder die Katze aus den berühmten Sack zu lassen und dessen kompletten
Inhalt preiszugeben - oder eben nicht. In der Regel liegt es Dennis Dennehy aber
sehr am Herzen, zumindest kleine Hilfestellungen zu geben oder
spannend-unterhaltsame Anekdoten zu Titeln und Inhalten seiner Songs und
Instrumentals zu erzählen. "Musik ist eine Kunst", betont der
irisch-britischer Singer/Songwriter immer wieder, "und genauso wie
ein Maler seine Bilder in einer Galerie ausstellen will, so ist es auch Ziel,
Traum und vor allem Bedürfnis eines jeden Musikers, seine Ideen und Werke vor
einem Publikum auszustellen. Kurz gesagt: I present musical pictures!"
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Glimpse
Into Motion
Dennehy's' Konzerte laufen unter dem Titel
"Glimpse Into Motion" (der Titel seines ersten Instrumentals), was in
etwa mit "(Ein-)Blick in Bewegung" übersetzt werden könnte. Diese
Bewegung bezieht sich auf die Bewegungen, die überall im Universum gespürt
werden können, ob in einer Zelle, einem Atom, Elektron oder im
Zwischenmenschlichen und Spirituellen. Unter diesem umfassenden Motto ist die
Vielfalt von Dennis' Musik gut aufgehoben, die Terminologie lässt ihr die
Freiheit, sich in jede beliebige Richtung zu bewegen - ob thematisch, textlich
oder musikalisch, Dennis Dennehy versteht es, eingängige Melodien mit
kritischen so zu verbinden, dass der Rahmen um diese musikalischen Gemälde
niemals langweilig oder monoton wirkt. Um das beindruckende Ergebnis ist dieser
Einblicke in Bewegungen zu erleben, sollte man sich keinen seiner Auftritte
entgehen lassen.
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Flotte
Dreier
Angefangen hat die ganze Geschichte mit einer
Gitarre, die eigentlich nur eine halbe war. Diese "one penny guitar"
wurde lediglich von ihren Saiten zusammengehalten. Nahm die Saiten ab wurde sie
zu einer "two parts guitar". Hard times for absolute beginners! Diese
wurde zum Glück bald während einer Italienreise gestohlen und der Weg für
eine neue Six-String war frei. Nach langem Suchen nach dem richtigen Sound
landete der gebbürtige Londoner schließlich bei seiner auch heute noch zum
festen Repertoire gehörenden Ibanez Western. Mit ihrem extra großen Klangkörper
konnte er ihr genau den warmen und weichen Sound entlocken, nach dem er gesucht
hatte. Als autodidaktischer Linkshänder machte er sich nicht etwa die Mühe,
die Saiten um zu spannen, nein: er drehte die Gitarre einfach um - und so spielt
er heute noch. Natürlich schränkt das sein Griffe-Repertoire etwas ein, eröffnet
ihm aber auch ungeahnte Möglichkeiten, vor allem was die Bassläufe betrifft,
hat er schließlich drei Finger dafür übrig. Zusätzlich spielt Dennis Dennehy
diese Ibanez immer mit "Dennis special tuning", d.h. die e-Saite ist
nach der b-Saite, die E-Saite nach der A-Seite gestimmt. Um lästiges Umstimmen
zu vermeiden, musste allerdings bald eine Alternative her: Die Stunde der
klassischen Gitarre, die Dennis' Musik plötzlich ganz neue Impulse verlieh.
Abgerundet wird der flotte Dreier bei Konzerten von einer American Lakewood
Western, deren hohe Höhen und tiefe Bässe bei manchen Songs den Extra-Reiz
ausmachen.